Antriebslosigkeit

Antriebslos – erschöpft – Burn-out

 

Chronische Erschöpfung, Antriebslosigkeit und fehlende Entschlusskraft, Burn-out. Das sind Schlagworte, die nahezu täglich in der Zeitung zu lesen sind. In unserer schnelllebigen Zeit, in der jeder ständig privat und beruflich erreichbar und verfügbar ist, wird erwartet, dass alle Anfragen sofort beantwortet und Entscheidungen ad hoc gefällt werden.

Bewusstseinsbildung über die möglichen Folgen dieses permanent hohen Lebenstempos ist wünschenswert und gut. Erschöpfungszustände, Antriebslosigkeit und Burn-out sind nicht nur Alarmzeichen des Körpers und der Psyche, sie können nachhaltige Schäden verursachen. Burn-out ist beispielsweise ein häufiger Grund für Langzeitkrankenstände, tiefschürfende Lebenskrisen und Persönlichkeitsveränderungen. Deshalb sollte jeder Risikofaktor für Erschöpfungszustände ernst genommen und behandelt werden. Eisenmangel ist ein sehr häufiger Auslöser für körperliche und geistige Abgeschlagenheit. Glücklicherweise ist dieser leicht zu diagnostizieren, leicht zu behandeln und leicht zu kurieren.

Weitere wichtige Symptome des Eisenmangels sind: Müdigkeit, Antriebslosigkeit und – je weiter der Zustand fortschreitet – auch Konzentrationsschwäche und Erschöpfung.

Untersuchungen zufolge haben Menschen, die an diesen Symptomen leiden besonders häufig einen Eisenmangel. Dazu passt auch das mögliche Symptomspektrum, das ein solcher Mangel mit sich bringt und folgende (und weitere) Anzeichen umfassen kann: Müdigkeit, Leistungsschwäche, aber auch Infektanfälligkeit und gedrückte Stimmungslage.

 

Die Rolle von Eisen

Eisen ist zentrales Element für den Sauerstofftransport im Köper und ist maßgeblich an deren Energiehaushalt beteiligt. Allerdings lässt sich nicht jeder Zustand von Antriebslosigkeit und Erschöpfung allein auf einen Eisenmangel zurückführen, doch der Nachweis bzw. auch der Ausschluss von Eisenmangel als Ursache ist relativ einfach: Ein Bluttest, in dem die relevanten Parameter Ferritin und Transferrinsättigung gemessen werden, bringt den kompetente Arzt schon auf die richtige Fährte. Die passende Therapie des Eisenmangels kann dann schon einen Schritt in Richtung Verbesserung des Zustandes bedeuten.

Wichtig ist dabei, die Ursache des Eisenmangels zu klären. Er kann auf eine Grunderkrankung hinweisen, die behandlungsbedürftig ist.