Frauen mit Kinderwunsch

Eisen ist auch bei Paaren mit Kinderwunsch ein essentielles Element.

Jede Frau mit Kinderwunsch unternimmt ihr Möglichstes, damit ihr Kind gesund auf die Welt kommt. Die Zusammenhänge zwischen Eisenmangel und Fertilität wurden in etlichen Studien positiv untersucht und veröffentlicht (E.M.Miller, YEARBOOK OF PHYSICAL ANTHROPOLOGY 159:S172–S195 (2016). Eine wichtige Voraussetzung dabei ist, dass durch Umstellung der Ernährung spätestens beginnend mit dem Kinderwunsch der erhöhte Bedarf an Nährstoffen sicher gedeckt werden kann.

Die Mikronährstoffe, auf die nachweislich ein gesondertes Augenmerk zu richten ist, sind B-Vitamine, v.a. Folsäure, Vitamin D, langkettige ungesättigte Fettsäuren sowie Jod und Eisen. Eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen ist nicht nur zur Vermeidung mangelbedingter Schädigungen im Mutterleib wichtig. Die Theorie der fetalen Programmierung geht davon aus, dass die Gesundheit des Ungeborenen schon durch die äußeren Umstände im Mutterleib und nach der Geburt vorgeprägt wird. Demnach soll eine Unterversorgung an Nährstoffen der Mutter auch Einfluss auf die spätere Gesundheit des Kindes nehmen. Übergewicht, Diabetes und Allergien etc. können so schon im Mutterleib bis zum 2. Lebensjahr vorprogrammiert werden.

Mit Eisen fit fürs Leben

Bei Frauen mit Kinderwunsch besteht prinzipiell dieselbe Eisenmangel-Problematik wie bei allen anderen menstruieren­den Frauen. Eine adäquate Eisenbalance während der Schwangerschaft ist nur gewährleistet, wenn bei Schwangerschaftsbeginn ein (häufig nicht vorhandener) Körper-Eisenspeicher von mindestens 500 mg vorhanden ist. Aufgrund der hohen Bedeutung des Eisens für die mütterliche und kindliche Gesundheit sollten Sie daher spätestens bei Kinderwunsch mit Ihrem Gynäkologen Mangelzustände ausschließen bzw. eine für Sie geeignete Ergänzungs-Strategie besprechen.

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