Frauen mit starken Regelblutungen

Periode – der monatliche Eisenverlust

Besonders in jungen Jahren – zu Beginn der monatlichen Blutungen – und bei Frauen reiferen Alters, bei denen sich die Wechseljahre ankündigen, kann die Menstruation verstärkt sein. Von einer Hypermenorrhoe (besonders starke Regelblutung) spricht man dann,

  • wenn die Menstruation über mehr als 7 Tage geht,
  • wenn sie in kürzeren Abständen als alle 21 Tage kommt,
  • wenn mehr als 12 Binden pro Periode oder mehr als 4 Binden pro Tag gebraucht werden.

Frauen, die darunter leiden, verlieren in der Regel über 80 ml Blut, sie müssten also zusätzlich zum normalen täglichen Eisenbedarf jeden Monat 40 mg oder mehr Eisen über den Verdauungstrakt aufnehmen. Dazu eine kleine Rechnung: In 100 g Rindfleisch sind ca. 2 mg Eisen enthalten. Wenn von diesen 2 mg etwa 10% vom Körper aufgenommen werden, müsste eine Frau jeden Monat ca. 15 kg Rindfleisch essen um den Bedarf von 40 mg Eisen zu decken.

Ist ein Eisenmangel bekannt, stellt sich die Frage nach der Ursache (1). Liegt eine Malabsorption vor oder kommt es zu einem ausgeprägteren Eisenverlust wegen Blutungen (Hypermenorrhoe bei Uterus myomatosus, Polypen, Cu-IUD)?

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1) SGGG Expertenbrief Nr. 48, 2017, verfügbar unterwww.sggg.ch.