Ständige Müdigkeit & Erschöpfung

Müde und schlapp trotz ausreichend Schlaf?

Es ist normal, wenn Sie ab und zu müde sind. Ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit könnte aber ein Zeichen für eine Krankheit sein.

Wenn Sie sich über längere Zeit, trotz ausreichendem Schlaf, nicht fit und leistungsfähig fühlen, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Denn aus einer Müdigkeit, die nicht ausgeschlafen werden kann, kann auf Dauer auch eine Depression entstehen.

Müde, erschöpft und wenig leistungsfähig

Anhaltende Müdigkeit reduziert die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Betroffene schreiben die dauerhaft mangelnde Leistungsfähigkeit häufig psychischen Ursachen zu. Dabei sind es oft eher organische Beschwerden, die die übermäßige Müdigkeit hervorrufen:

  • Mangelerscheinung
  • Entzündungen
  • Immunschwäche

 

Wie wirkt sich anhaltende Müdigkeit aus?

Chronische Müdigkeit schränkt die allgemeine Lebensqualität und Leistungsfähigkeit stark ein und kann auch zu einem Gesundheitsrisiko werden. Die Konzentration ist eingeschränkt, was vor allem in handwerklichen Berufen schnell zur Gefahr werden kann.

Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind des Weiteren die häufigsten Gründe für

  • zu wenig Bewegung
  • sportliche Untätigkeit
  • Fast-Food-Ernährung

 

Anhaltende Müdigkeit äußert sich aber nicht nur in Antriebslosigkeit und Unlust, sondern zeigt sich auch durch eine zunehmende körperliche sowie geistige Erschöpfung. Sie wird zudem von vielen Betroffenen auf Dauer als belastend empfunden.

Liegt der Müdigkeit eine Grunderkrankung oder ein Mangel zugrunde, sind üblicherweise weitere Symptome zu beobachten. Löst Eisenmangel die Müdigkeit aus, zeigen sich in der Regel zusätzlich einige dieser Symptome:

Eisenmangel: Häufiger Grund für Müdigkeit

Anämie ist eine häufige Ursache von Müdigkeit. Hervorgerufen wird diese oft durch den Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure. Besonders häufig liegt der Blutarmut aber ein Eisenmangel zugrunde.

Der Körper braucht Eisen für die Blutbildung sowie für die Sauerstoffversorgung der Zellen. Wird ihm weniger Eisen zugeführt, als er benötigt, kann sich eine Eisenmangelanämie, also eine Blutarmut aufgrund von Eisenmangel, entwickeln. Die Konzentration von Hämoglobin im Blut nimmt ab, die Sauerstoffversorgung des Körpers wird beeinträchtigt.

EISEN – ZENTRALES „BRENN-ELEMENT“ DES KÖRPER-KRAFTWERKS

Ohne Eisen kann der Körper kein Hämoglobin bilden. Dieses aber ist verantwortlich für den Transport des Sauerstoffs zu den einzelnen Körperzellen. Die Zellarbeit wird verringert, wenn nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Dies wird als Müdigkeit wahrgenommen.

Bei Betroffenen reicht daher auch ausgiebiges Schlafen nicht aus. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nimmt massiv ab. Mediziner sprechen im Zusammenhang mit ständiger Müdigkeit im Fachjargon mitunter von „Fatigue“ oder dem „Fatigue Syndrom“. In diesen Fällen handelt es sich um eine krankhafte Form der Müdigkeit.

Therapiemöglichkeiten

Von ständiger Müdigkeit Betroffene sollten einen Arzt konsultieren und die Ursache für ihre Beschwerden herausfinden. Mit einem einfachen Bluttest stellt der erfahrene Arzt bzw. Eisenexperte einen Eisenmangel oder eine Anämie (Blutarmut) fest.

Liegt eine Eisenmangelanämie oder ein Eisenmangel vor, gibt es eine Reihe von Therapiemöglichkeiten:

  • Orale Therapie mit Tabletten, Säften, Kapseln oder Dragees
  • EISENINFUSION – Intravenöse Therapie mit Infusionen

 

Ärzte in Eisenkompetenzzentren haben sich darauf spezialisiert, individuelle Therapieoptionen zur Behandlung von Eisenmangelerscheinungen anzubieten. Sie finden auf dieser Webseite neben einer Auflistung der Eisenkompetenzzentren in Ihrer Nähe und in ganz Österreich, ausführliche Informationen zu den Therapiemöglichkeiten.

DIAGNOSTIK UND THERAPIE DES EISENMANGELS GEHÖREN IN DIE HAND EINES ERFAHRENEN ARZTES & EISENEXPERTEN!

In den Eisenzentren finden Sie Spezialisten, bei denen Sie sich Gewissheit über Ihren Zustand verschaffen können. Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und vereinbaren Sie gleich einen Termin bei den Eisenexperten in Ihrer Nähe.


Ärzte & Eisen-Kompetenz-Zentren:

WIEN: 1. Bezirk, 3. Bezirk | BADEN / NÖ | WELS / OÖ  |  GRAZ / STMK  |  SALZBURG | KLAGENFURT | DORNBIRN / VLBG


weitere Eisenexperten in:

Wien | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Kärnten  | Tirol | Vorarlberg | Burgenland

 

Hinweis: Modernere Infusionstherapien bieten eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Verabreichung und der Eisenaufnahme. Bei entsprechender Diagnose werden die Präparate von der Krankenkasse bezahlt.

Die Expertinnen & Experten in den Eisenzentren beraten Sie gerne ausführlich!

Besonders oft betroffen: Frauen

Frauen im Menstruationsalter leiden häufig unter Eisenmangel, weil mit dem monatlichen Blutverlust auch ein Eisenverlust einhergeht. Studien haben zudem gezeigt, dass Frauen dieser Altersspanne weniger Eisen mit der Nahrung aufnehmen als ihr Körper braucht. Sie sind daher auch eine der größten Risikogruppen für ständige Müdigkeit und Erschöpfung. Besonders betroffen sind:

  • Junge Frauen am Beginn der monatlichen Blutungen
  • Frauen reiferen Alters, bei denen sich die Wechseljahre ankündigen
  • Frauen in der Schwangerschaft
  • Frauen kurz nach der Geburt

 

Eisenmangel ist aber keine reine Frauenkrankheit. Auch bei anderen Personengruppen kann sich ein Eisenmangel entwickeln. Zu den Risikogruppen zählen auch:

  • Senioren
  • Kinder und Jugendliche
  • Patienten mit chronischen Erkrankungen
  • Patienten nach Operationen
  • Regelmäßige Blutspender
  • Sportler (vornehmlich Leistungs- und Ausdauersportler)
  • Vegetarier und Veganer

 

Liegt der anhaltenden Müdigkeit eine andere Grunderkrankung zugrunde, kommen weitere Risikogruppen, wie z. B. Krebspatienten, Personen mit Stoffwechselerkrankungen, hinzu.

Weitere Fragen zum Thema Müdigkeit

Wieviel Schlaf brauchen Sie, um fit zu sein?

Wieviel Schlaf ist notwendig, um sich ausgeschlafen zu fühlen? Der Schlafbedarf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Während Kleinkinder bis zu 16 Stunden Schlaf benötigen, reichen Erwachsenen sechs bis acht Stunden, um fit und leistungsstark zu sein. Ältere Personen kommen häufig mit weniger Schlaf aus. Die meisten Menschen haben ein gutes Gespür dafür, wieviel Schlaf sie brauchen. Wichtig ist, ausreichend und ungestört zu schlafen. Denn auch Schlafstörungen führen zu Müdigkeit und Abgespanntheit und beeinträchtigen das körperliche Wohlbefinden.

Kann man ständiger Müdigkeit vorbeugen?

„Normale“ Müdigkeit lässt sich am besten durch ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und ein angemessenes Maß an Bewegung verhindern. Frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte sowie in mäßigen Portionen Fisch, Fleisch und Eier helfen, einen Nährstoffmangel zu vermeiden. Eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen D, B6, B12 sowie mit Folsäure tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei.

Chronische Müdigkeit, der ein Eisenmangel zugrunde liegt, kann durch Ernährungsänderungen und Lebensstilanpassungen zwar abgeschwächt, aber in der Regel nicht gänzlich behoben werden.

Welche Hausmittel helfen gegen ständige Müdigkeit?

Die klassischen Hausmittel gegen Müdigkeit – Kaffee, Tee, kalte Duschen – haben höchstens kurzfristigen Effekt. Gesunde Ernährung, Bewegung, viel frische Luft, viel Flüssigkeit empfehlen sich eher, um Müdigkeit zu vermeiden. Bei chronischer Müdigkeit, der ein Mangel oder eine Krankheit zugrunde liegt, helfen Hausmittel aber nur bedingt. Bei belastender chronischer Müdigkeit sollte der Arzt hinzugezogen und eine individuelle Therapie angedacht werden. Begleitend können Hausmittel den Behandlungsverlauf allerdings positiv unterstützen.

 

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