Eisenmangel

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Eisenmangel ist weit verbreitet und für etwas 80% der Anämien in unserem Körper verantwortlich.
  • Durch den Eisenmangel wird dabei zu wenig Hämoglobin produziert.
  • Studien haben herausgefunden, dass in Europa 5-10% der Gesamtbevölkerung von Eisenmangel betroffen sind.
  • Bei Frauen zwischen 20 und 35 Jahren beträgt der Anteil etwas 20-30%.
  • In Entwicklungsländern leiden sogar 50% der Bevölkerung an Eisenmangel.
  • Besonder betroffen sind Frauen und Kinder.
  • Nicht nur Frauen sind von Eisenmangel betroffen. Auch Hochleistungssportler sowie ambitionierte Hobbysportler, Vegetarier oder Veganer sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen können an Eisenmangel leiden.

Was sind die Ursachen von Eisenmangel?

Eisenmangel kann viele Ursachen haben. Allerdings liegt die Ursache meist darin, dass der Bedarf höher als die Aufnahme ist. Aber auch eine geringe bzw. gestörte Eisenaufnahme oder ein erhöhter Eisenverlust können die Ursache sein.

Der Körper kann selbst kein Eisen bilden. Daher muss Eisen durch die Nahrung zugeführt werden. Das gestaltet sich allerdings aufgrund der heutzutage unterschiedlichen und vielfach altersabhängigen Ernährungsformen schwierig.

 

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Welche Symptome treten bei Eisenmangel auf?

Eisen wird in unserem Körper als zum Transport von Sauerstoff verwendet. Eisen trägt auch einen großen Teil zur Blutbildung und vielen anderen Stoffwechselvorgängen in unserem Körper bei.

 

Die Symptome bei Eisenmangel können vielschichtig sein: Angefangen bei Abgeschlagenheit bis hin zu körperlichen Anzeichen wie Haarausfall oder brüchige Nägel.

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Wie kann Eisenmangel festgestellt werden?

Eisenmangel kann mittels eines Bluttests festgestellt werden. Es gibt verschiedene Laborwerte, die zur Bestimmung des Eisenstoffwechsels im Körper gemessen werden können. Es werden der Ferritin-Wert, der Hämoglobin-Wert und die Transferrin-Sättigung (für die Errechnung wird Serum Eisen und Transferrin benötigt) ermittelt.

 

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Was sind die Folgen von Eisenmangel?

Die Folgen eines Eisenmangels sind vielfältig und oft sehr unterschiedlich. Neben Erscheinungen wie dem Restless Legs Syndrom oder dem chronischen Erschöpfungssyndrom können folgende Zustände von einem Eisenmangel hervorgerufen werden:

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Wer ist besonders von Eisenmangel betroffen?

Es gibt einige Personengruppen die vermehrt unter Eisenmangel leiden. Dazu zählen Kinder und Jugendliche, Senioren, Frauen sowie Sportler und Vegetarier/Veganer.

Durch einen erhöhten Blutverlust, beispielsweise bei einer starken Regelblutung oder bei im Wachstum be ndlichen Personen, kann der Eisengehalt im Körper unter den Grenzwert sinken. Auch eine einseite Ernährung wie bei Sportlern und Vegetarieren/Veganern kann zu Eisenmangel führen.

 

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Wie kann ich Eisenmangel vorbeugen?

Ist der Eisenmangel erst mal erkannt, kann er gut behandelt werden. Um ihn auch in Zukunft zu vermeiden fußt die Vorbeugung auf drei Prinzipien: Bewusstseinsbildung, Kontrollierbarkeit und die richtige Ernährung.

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Welche Auswirkungen hat Eisenmangel auf mich oder meinen Körper?

Die Auswirkungen des Eisenmangels machen sich schleichend bemerkbar und werden deswegen oft übersehen: Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche und Blässe sind häufig die ersten Anzeichen. Haarausfall (Alopezie) oder brüchige, stumpfe Haare können ebenfalls auf einen Eisenmangel hindeuten. Auch eine depressive Verstimmung, Schlafstörungen und Kopfschmerzen gehören zum Symptomspektrum. Werden diese Alarmzeichen ignoriert kommt es zu einer Blutarmut, die in Atemnot und Störungen der Herzfunktion münden kann.

Merke ich überhaupt selber, wenn ich zu wenig Eisen im Körper habe?

Die Anzeichen eines Eisenmangels sind sehr allgemein und fangen langsam an. Deswegen leiden viele Personen unter einem Eisenmangel, ohne es zu wissen. Ständige Müdigkeit, Konzentrations- oder Schlafstörungen, Gereiztheit und gedrückte Stimmungslage, aber auch körperliche Anzeichen wie Haarausfall oder brüchige Nägel gehören zu den Symptomen. Auf dieser Website finden Sie einen Eisenmangel Test, der Ihnen abzuschätzen hilft, ob ein Eisenmangel vorliegen könnte. Die endgültige Diagnose muss durch eine Ärztin/einen Arzt gestellt werden.

Deuten Symptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Haarausfall usw. immer auf einen Eisenmangel hin?

Diese Symptome können viele verschiedene Ursachen haben. Neben dem Eisenmangel kommen unter anderem eine Schilddrüsenunterfunktion, Nährstoff-Mängel, aber auch körperliche oder psychische überlastung in Frage. Ob dem Körper genug Eisen zur Verfügung steht, lässt sich mit einem Bluttest leicht feststellen.

Ich fühle mich immer müde, habe Haarausfall und bin blass. Mein Arzt sagt aber, ich sei gesund und auch meine Eisenspiegel wären in Ordnung. Was soll ich tun?

Diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Eine genaue internistische Abklärung ist empfehlenswert. Manche Labors geben zu niedrige Grenzen für die Eisenwerte an. Auf die Diagnose und Therapie von Eisenmangel spezialisierte Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe finden Sie auf dieser Website unter „Eisenzentren“.

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