Antriebslos – Erschöpft – Burn-Out

Chronische Erschöpfung, Antriebslosigkeit und fehlende Entschlusskraft – Burn-out. In unserer schnelllebigen Zeit, in der jeder ständig privat und beruflich erreichbar und verfügbar ist, wird erwartet, dass alle Anfragen sofort beantwortet und Entscheidungen ad hoc gefällt werden.

VIDEOTIPP: Ständige Müdigkeit & Erschöpfung

„Ich stehe in der Früh auf und bin nicht ausgeschlafen.“ – Dr. Doris Gapp berichtet über ständige Müdigkeit: 

Bewusstseinsbildung über die möglichen Folgen dieses permanent hohen Lebenstempos ist wünschenswert und gut. Erschöpfungszustände, Antriebslosigkeit und Burn-out sind nicht nur Alarmzeichen des Körpers und der Psyche, sie können nachhaltige Schäden verursachen.

Burn-out ist beispielsweise ein häufiger Grund für Langzeitkrankenstände, tiefschürfende Lebenskrisen und Persönlichkeitsveränderungen. Deshalb sollte jeder Risikofaktor für Erschöpfungszustände ernst genommen und behandelt werden.

Anhaltende Antriebslosigkeit und Müdigkeit

Kurze Durchhänger in der Hektik des Alltags kennt jeder. Sie sind unkritisch, wenn sich das Wohlbefinden durch ausreichend Schlaf, Urlaub, ausgewogene Ernährung oder mehr Bewegung wieder verbessert. Problematisch ist, wenn das Gefühl der Antriebslosigkeit sich mit der Zeit verstärkt und über einen längeren Zeitraum anhält.

Oft entsteht Antriebslosigkeit in einem schleichenden Prozess. Eine zunächst leichte Antriebsschwäche entwickelt sich zu einer ausgeprägten Antriebslosigkeit. Betroffene kostet die Bewältigung des Alltags große Anstrengung, sie sind motivationslos und können sich kaum dazu aufraffen, ihre Pflichten im Beruf und privat zu erfüllen. Sie fühlen sich zudem häufig müde, erschöpft und abgeschlagen, klagen über Konzentrationsprobleme und Stimmungstiefs bis hin zur Lethargie.

Ursachen von Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit ist stets ein Symptom, keine eigenständige Erkrankung. Sowohl psychische als auch körperliche Ursachen können sie auslösen. Entstehen kann Antriebslosigkeit etwa durch:

  • Anhaltenden Stress
  • Psychische Beeinträchtigungen
  • Mangelerscheinungen, z. B. Eisenmangel
  • Mangelernährung
  • Dauernder Schlafmangel
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Erkrankungen, z. B. Schilddrüsenunterfunktion, Krebs

Antriebslosigkeit und Eisenmangel

Eine der Ursachen für Antriebslosigkeit ist Eisenmangel. Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Jede Zelle des Körpers braucht Eisen für ihren Energiehaushalt. Ist der Körper nicht ausreichend mit Eisen versorgt, führt das zu Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit. Antriebslosigkeit ist sehr häufig eine dieser Einschränkungen. Kommen weitere, typische Symptome zur Antriebslosigkeit hinzu, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Eisenmangel hoch. Typische Eisenmangel-Symptome sind:

 

Die Symptome können so stark ausgeprägt sein, dass sie den Alltag und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Betroffene, die über einen längeren Zeitraum hinweg an mehreren dieser Beschwerden leiden, sollten einen Arzt aufsuchen und den Ursachen auf den Grund gehen. Liegt den Symptomen ein Eisenmangel zugrunde, ist dieser rasch und unkompliziert behandelbar.

 

VIDEOTIPP: „Ab Mittag ist die Konzentration völlig in den Keller gegangen. “ Eine Patientin berichtet

Eisenmangel ist ein sehr häufiger Auslöser für körperliche und geistige Abgeschlagenheit. Glücklicherweise ist dieser leicht zu diagnostizieren, leicht zu behandeln und leicht zu kurieren.

DIAGNOSTIK UND THERAPIE DES EISENMANGELS GEHÖREN IN DIE HAND EINES ERFAHRENEN ARZTES & EISENEXPERTEN!

In den Eisenzentren finden Sie Spezialisten, bei denen Sie sich Gewissheit über Ihren Zustand verschaffen können. Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und vereinbaren Sie gleich einen Termin bei den Eisenexperten in Ihrer Nähe.

 

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WIEN: 1. Bezirk, 3. Bezirk | BADEN / NÖ | WELS / OÖ  |  GRAZ / STMK  |  SALZBURG | KLAGENFURT | DORNBIRN / VLBG

weitere Eisenexperten in:

Wien | Niederösterreich | Oberösterreich | Salzburg | Steiermark | Kärnten  | Tirol | Vorarlberg | Burgenland

Hinweis: Modernere Infusionstherapien bieten eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Verabreichung und der Eisenaufnahme. Bei entsprechender Diagnose werden die Präparate von der Krankenkasse bezahlt.

Die Expertinnen & Experten in den Eisenzentren beraten Sie gerne ausführlich!

 

Weitere wichtige Symptome des Eisenmangels sind: Müdigkeit, Antriebslosigkeit und – je weiter der Zustand fortschreitet – auch Konzentrationsschwäche und Erschöpfung.

Untersuchungen zufolge haben Menschen, die an diesen Symptomen leiden besonders häufig einen Eisenmangel. Dazu passt auch das mögliche Symptomspektrum, das ein solcher Mangel mit sich bringt und folgende (und weitere) Anzeichen umfassen kann: Müdigkeit, Leistungsschwäche, aber auch Infektanfälligkeit und gedrückte Stimmungslage.

Was der Arzt unternimmt

Von Antriebslosigkeit Betroffene, die einen Arzt aufsuchen, werden genau untersucht und zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Ein ausführliches Blutbild gibt Auskunft darüber, ob Eisenmangel der Grund für die Beschwerden ist. Dazu begutachtet der Arzt verschiedene Laborwerte, die für die Bestimmung des Eisenstoffwechsels im Körper relevant sind.

Diese drei Parameter sind für die Diagnostik eines Eisenmangels entscheidend (Hastka J et al.: Onkopedia-Leitlinie Eisenmangel und Eisenmangelanämie; Stand 2018 – www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/eisenmangel-undeisenmangelanaemie/@@view/html/index.html; Zugriff 20. Mai 2019) :

  1. Hämoglobin: Der Hämoglobinwert sollte bei erwachsenen Frauen 12-16 g/dl liegen, bei Männern bei 13-18 g/dl.
  2. Ferritin: Der Ferritinwert sollte bei 30-300 µg/l liegen.
  3. Transferrinsättigung: Hier liegt der ideale Wert bei 20-50 %.

Die Rolle von Eisen 

Eisen ist zentrales Element für den Sauerstofftransport im Köper und ist maßgeblich an dessen Energiehaushalt beteiligt. Allerdings lässt sich nicht jeder Zustand von Antriebslosigkeit und Erschöpfung allein auf einen Eisenmangel zurückführen, doch der Nachweis bzw. auch der Ausschluss von Eisenmangel als Ursache ist relativ einfach.

Ein Bluttest, in dem die relevanten Parameter Ferritin und Transferrinsättigung gemessen werden, bringt den kompetenten Arzt bzw. Eisenexperten schon auf die richtige Fährte. Die passende Therapie des Eisenmangels kann dann schon einen Schritt in Richtung Verbesserung des Zustandes bedeuten.

Wichtig ist dabei, die Ursache des Eisenmangels zu klären. Er kann auf eine Grunderkrankung hinweisen, die behandlungsbedürftig ist.

Eisenmangel-Therapien

Stellt der Arzt einen Eisenmangel fest, stehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die orale Eisensubstitution – Tabletten, Kapseln oder Säfte – wird von der Weltgesundheitsorganisation als primäre Therapie empfohlen. Diese Präparate werden von vielen Patienten schlecht vertragen.

Eine Alternative ist die intravenöse Gabe von Eisen (Eiseninfusion). Diese empfiehlt sich, wenn die orale Therapie nicht vertragen wird oder nicht ausreicht, um den Eisenmangel zu beheben.

Vorteile der Eiseninfusion 

Bei der Behandlung mit oralen Präparaten ist zumindest eine mehrwöchige Einnahme nötig. Die Eiseninfusion dagegen stellt dem Körper die gesamte Eisendosis verlustfrei in ein bis zwei Sitzungen zur Verfügung.

Das über die Vene zugeführte Eisen gelangt rasch zu den Speicherzellen und kann direkt für die Blutbildung und andere Körperfunktionen, für die Eisen wichtig ist, genutzt werden.

  • Patienten erleben kurze Zeit nach der Auffüllung ihrer Eisenspeicher eine deutliche Verbesserung ihres Wohlbefindens.
  • Viele berichten, dass ihre Antriebslosigkeit und Müdigkeit nachlässt und sie neue Lebensenergie und Tatendrang verspüren.

Prophylaxe bei Antriebslosigkeit

Ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, viel Bewegung und die Vermeidung von Stress können bei Antriebslosigkeit helfen, das Wohlbefinden zu verbessern. Liegt den Beschwerden aber ein stärkerer Eisenmangel zugrunde, kann dieser allein durch eine Ernährungsumstellung bzw. einen gesünderen Lebensstil nicht ausgeglichen werden.

Antriebslosigkeit vorbeugen 

Eine gesunde Lebensweise und Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Ruhe und Entspannung sowie ein aktives Sozialleben tragen dazu bei, die Entstehung einer ausgeprägten Antriebslosigkeit zu vermeiden.

Diese Maßnahmen greifen allerdings zu kurz, wenn Eisenmangel der Grund für die Antriebslosigkeit ist. Da Eisenmangel die häufigste Mangelerscheinung weltweit ist, empfiehlt es sich, den eigenen Eisenstatus im Blick zu behalten. Die Eisenexperten in ganz Österreich stehen allen Betroffenen mit ihrem Know-how zur Verfügung.

 

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