Konzentrationsschwäche

Woran erkennt man Konzentrationsschwäche? 

Hält die Konzentrationsschwäche über längere Zeit an und verschlimmert sich, kann dies ein Anzeichen für eine Erkrankung oder einen Mangelzustand sein. Konzentration ist anstrengend für das Gehirn. Dass die Aufmerksamkeit nach gewisser Zeit nachlässt, ist daher normal. Seien Sie aber wachsam, wenn Sie bemerken, dass

  • Ihre Aufmerksamkeit früher nachlässt als gewöhnlich,
  • Sie sich nicht mehr auf eine Aufgabe fokussieren können,
  • Sie sich leichter als sonst von inneren und äußeren Reizen ablenken lassen, oder
  • Sie Probleme mit Ihrer Merkfähigkeit haben.

 

VIDEOTIPP: Konzentrationsschwäche

„Ab Mittag ist die Konzentration völlig in den Keller gegangen. “ Eine Patientin berichtet

Konzentrationsprobleme kennt jeder. An manchen Tagen fühlt man sich geistig topfit. An anderen will es nicht gelingen, sich länger mit etwas zu befassen. Kommt dies hin und wieder vor , ist das nicht weiter problematisch. Vorübergehende Konzentrationsprobleme, die mit einer ausgiebigen Pause, ausreichend Schlaf, einer Ernährungsumstellung oder durch Entspannungsübungen beseitigt werden können, sind nicht besorgniserregend.

Wird Ihre Lebensqualität nachhaltig verringert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Nur, wenn die genaue Ursache der Beschwerden bekannt ist, kann mit einer gezielten Behandlung begonnen werden.

Woher kommen die Konzentrationsprobleme? 

Warum lenkt mich jede Kleinigkeit ab?

Eine Konzentrationsschwäche kann das Leben massiv beeinträchtigen: Man braucht auch für einfache Aufgaben länger als nötig, weil die Aufmerksamkeit fehlt. Jeder Reiz von außen bedeutet eine Störung. Sowohl im Berufsleben als auch in Schule und Studium sind Anzeichen von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche störend. Natürlich hat jeder bessere und schlechtere Tage. Wenn einmal einen Tag lang nichts weitergeht, ist das zwar ärgerlich, aber noch nicht beunruhigend. Unser Gehirn ist kompliziert.

Woran liegt es, wenn es plötzlich schwer fällt, sich zu konzentrieren? Wird die Konzentrationsschwäche zum Dauerzustand und beginnt sie, das eigene Leben zu beeinträchtigen bzw. die Lebensqualität zu vermindern, sollten Sie ärztlichen Rat aufsuchen.

Es gibt viele mögliche Ursachen von Konzentrationsstörungen. Nachstehend eine kleine Auswahl an Auslösern:

  1. Anhaltende emotionale Überlastung, z.B. durch Stress und Zeitdruck
  2. Bewegungsmangel
  3. Mangelerkrankungen, z.B. Eisenmangel oder eine Unterversorgung mit anderen Nährstoffen
  4. Fehl- oder Mangelernährung
  5. Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  6. Schlafstörungen
  7. Flüssigkeitsmangel
  8. Erkrankungen, z. B. Schilddrüsenunterfunktion, Nierenerkrankungen, Demenz
  9. Bei Kindern und Jugendlichen: ADHS

 

Häufiger Grund: Eisenmangel

Mangelerscheinungen sind häufig der Grund für eine anhaltende, schlechte Konzentrationsfähigkeit. Unter diesen ist der Eisenmangel hervorzuheben, weil er viele Menschen betrifft und häufig für lange Zeit undiagnostiziert und unbehandelt bleibt.

Vor allem Eisenmangel ist eine der Mangelerkrankungen, die zu Konzentrationsproblemen führen. Denn Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung weltweit, die aufgrund ihrer unspezifischen Symptome zudem oft für lange Zeit unentdeckt und unbehandelt bleibt.

Da das Eisen zentrale Bedeutung für den Gehirnstoffwechsel hat, ist es naheliegend, dass ein Eisenmangel die Leistungsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt.

So kann es zur Entstehung und schleichenden Verschlechterung von Konzentrationsproblemen kommen. Von Eisenmangel Betroffene klagen zudem oft nicht nur über Konzentrationsschwierigkeiten. Sie leiden auch an weiteren Symptomen.

Besonders während der kindlichen Gehirnentwicklung und bei Jugendlichen im Wachstum ist auf eine ausreichende Zufuhr des Spurenelements Eisen zu achten.

DIAGNOSTIK UND THERAPIE DES EISENMANGELS GEHÖREN IN DIE HAND EINES ERFAHRENEN ARZTES & EISENEXPERTEN!

In den Eisenzentren finden Sie Spezialisten, bei denen Sie sich Gewissheit über Ihren Zustand verschaffen können. Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und vereinbaren Sie gleich einen Termin bei den Eisenexperten in Ihrer Nähe.

 

Ärzte & Eisen-Kompetenz-Zentren:

WIEN: 1. Bezirk, 3. Bezirk | BADEN / NÖ | WELS / OÖ  |  GRAZ / STMK  |  SALZBURG | KLAGENFURT | DORNBIRN / VLBG

weitere Eisenexperten in:

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Hinweis: Modernere Infusionstherapien bieten eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich der Verabreichung und der Eisenaufnahme. Bei entsprechender Diagnose werden die Präparate von der Krankenkasse bezahlt.

Die Expertinnen & Experten in den Eisenzentren beraten Sie gerne ausführlich!

 

Eisen ist wichtig für die mentale Fitness. Es stellt dem Kopf Sauerstoff zur Verfügung und unterstützt die Gehirnfunktion.

Fehlt dem Körper Eisen, kommt es zu einer ganzen Reihe von Symptomen. Neben einer Störung der Konzentration können auch andere Eisenmangel Symptome auftreten.

 

Die Symptome können so stark ausgeprägt sein, dass sie den Alltag und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

 

Konzentrationsschwäche bei Eisenmangel

Liegt Ihre Konzentrationsschwäche an einem Eisenmangel und keiner anderen Ursache, können Sie sich glücklich schätzen. Ein Eisenmangel ist anhand einer Blutabnahme und der richtigen Auswertung der wichtigsten Laborwerte für den Eisenstatus (Ferritin und Transferrin-Sättigung) einfach zu diagnostizieren. Steht fest, dass die Konzentrationsschwäche an einem Eisenmangel und keiner anderen Ursache liegt, kann den Betroffenen rasch geholfen werden.

Genauso unkompliziert wie die Diagnose kann auch die Behandlung eines Eisenmangels sein. Personen deren Konzentrationsfähigkeit durch einen Eisenmangel gehemmt ist, profitieren deutlich von einer Behandlung mit Eisenpräparaten. Es gibt die Möglichkeit von Eisentabletten, oder, wenn diese nicht greifen oder nicht vertragen werden, Eiseninfusionen, die eine rasche Auffüllung der Eisenspeicher ermöglichen.

Die Eisenexperten in Österreich beraten und betreuen Betroffene individuell und empfehlen die jeweils optimale Therapie.

Wo kann ich Rat holen?

Möglicherweise ist diese Symptomatik leicht zu bekämpfen, vielleicht liegt es lediglich daran, dass Sie zu wenig trinken oder an einem einfachen Eisenmangel. Spezialisten in Sachen Eisenmangel finden Sie im Ärzte-Netzwerk Eisenkompetenz und hier.

Thema AHDS

Das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom wird heutzutage viel diskutiert und häufig für Hyperaktivität oder Unruhe bei Kindern verantwortlich gemacht. Es geht mit Konzentrationsstörungen und anderen Symptomen einher. Mittlerweile konnten Zusammenhänge zwischen dem Mangel an bestimmten Nährstoffen und dem Auftreten von ADHS gefunden werden.

Neben einem Eisenmangel treten bei ADHS-Patienten auch gehäuft Zink-, Magnesium-, und Vitamin D-Mängel auf. Die Frage, ob ein Ausgleich dieser Mängel die Symptomatik verbessert, kann noch nicht endgültig beantwortet werden. Experten sind sich jedoch weitgehend einig, dass ein nachgewiesener Nährstoff-Mangel in jedem Fall bekämpft und ausgeglichen gehört.

Konzentrationsstörung vorbeugen

Kann eine Ernährungsumstellung helfen?

Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil können die Behandlung unterstützen. Allerdings können entleerte Eisenspeicher nur in seltenen Fällen durch eine Ernährungsumstellung allein aufgefüllt werden.

Sind die Lebensumstände der Grund für die Konzentrationsschwäche, können ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung, frische Luft und das richtige Maß an Flüssigkeit die Beschwerden lindern. Entstehen die Konzentrationsschwierigkeiten aufgrund eines Eisenmangels, reichen diese Maßnahmen nicht aus. Dann gilt es, bei einem Eisenexperten den Eisenstatus überprüfen zu lassen und gegebenenfalls eine Eisenmangeltherapie durchzuführen.

 

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